Wein und Gesundheit

Wein und Gesundheit

Seit biblischen Zeiten preisen Philosophen, Moralisten und medizinische Praktiker die segensreichen Wirkungen des Weins auf das Wohlergehen von Mensch und Gesellschaft. Vieles davon beruhte auf einfacher Beobachtung der ganz offensichtlichen Wirkung bei mäßigem Konsum. Heute hilft uns die moderne Wissenschaft, zu verstehen, warum diese Beobachtung (und das Lob) richtig war. Die Sterblichkeit, so die Grundregel, ist niedriger bei Männern, die täglich vier Gläser, und bei Frauen, die täglich zwei Gläser Wein trinken, als bei totaler Abstinenz oder Alkoholmißbrauch. Doch bevor ich dies wissenschaftlich erkläre, lassen Sie mich mit dem gesunden (und vielleicht zynischen) Menschenverstand argumentieren.

Die Neo-Prohibitionistischen Apokalyptiker

wein_und_gesundheit_01

G1aubt man den schrecklichen Warnungen - das Wort Propaganda ist nicht stark genug - der diversen Jeremiahs, einer unheiligen Allianz gegen Alkohol (Wein macht für sie keinen Unterschied), würde die heutige Zivilisation nicht mehr existieren. Vor allem in Westeuropa hätten Mißbildungen beim Foetus, Krebs, Zirrhose, Selbstmord - um nur einige wenige zu nennen - die Menschheit schon dezimiert, wenn die Warnungen des amerikanischen Gesundheitsministers (und das so enthusiastische wie übertriebene Echo zahlloser anderer) auf den Weinetiketten richtig wären. Der Pro-Kopf-Verbrauch von Wein in Italien und Frankreich ist zehnmal so groß wie in den Vereinigten Staaten, doch Alkoholismus ist in Italien fast unbekannt, und die Zahl mißgebildeter Kinder ist in Frankreich nicht größer als anderswo.

Sagen Sie einer französischen oder italienischen Mutter, sie solle während der Schwangerschaft keinen Wein trinken - Sie würde Sie nur verständnislos angucken; dabei ist ihr Weinkonsum weitaus größer, als es selbst der toleranteste Arzt in Australien empfehlen würde.

Brauch und Missbrauch

Man muß auch feststellen, daß diejenigen, die Alkoholkonsum unter allen lJmständen und in jeder Menge angreifen, den Unterschied zwischen Brauch und Mißbrauch bequemerweise ignorieren. Es gibt viele Dinge im Leben, die gefährlich sind, wenn man maßlos und unverantwortlich mit Ihnen umgeht - Autos sind das beste Beispiel; Alkohol (Wein eingeschlossen) gehört sicher dazu. Weit verbreitet in Australien sind die Regeln des National Health and Medical Research Council (NHMRC) für das Maß vernünftigen Konsums: Sie empfehlen pro Täg vier Gläser Wein für Männer und zwei für Frauen. Diese Empfehlungen sind das Ergebnis internationaler Forschung über einen Zeitraumvon 25 Jahren.

Plus und Minus

wein_und_gesundheit_02

Trotzdem ist dies eine Verallgemeinerung, mit den unvermeidlichen Schattenseiten. Die Empfehlungen sind anwendbar für gesunde Erwachsene, aber nicht für Kinder, Autofahrer, Schwerkranke oder Menschen, die bestimmte Medikamente nehmen, und wohl nicht für Schwangere. Sie berücksichtigen allerdings nicht das Körpergewicht (außer durch die sehr grobe Unterscheidung zwischen männlich und weiblich).

Dr. Thomas Tirrner von der amerikanischen John Hopkins University hat eine Formel entwickelt, nach der man täglich risikolos so viele Unzen Wein trinken kann wie das Körpergewicht in Kilogramm, geteilt durch vier, beträgt.

Masseinheiten

Eine der Schwierigkeiten ist das Fehlen einer genauen Definition, was ein Glas Wein ist. Das NHMRC definiert den Inhalt mit 120 ml, was 30 ml hochprozentigem Alkohol entspricht oder 285 ml Bier - alle Mengen enthalten zehn Prozent Alkohol. Nicht berücksichtigt dabei ist, daß viele Gläser eher mehr als 120 ml fassen, und der unterschiedliche Alkoholgehalt des Weins, der in Australien zwischen zehn und 14 Prozent schwankt. Trotzdem - wenn Sie einen Hinweisauf eine Einheit Alkohol sehen, wird es einer dieser Standardwerte sein.

Wieviel Wein trinken die Australier wirklich?

wein_und_gesundheit_03

Die letzten Untersuchungen über alle Formen von Alkoholkonsum, die 1989 in Australien von McNair Anderson durchgeführt wurden, zeigten, daß nur 1,2 bis 1,6 Prozent aller Weintrinker mehr als die von NHMRC empfohlenen Mengen (für Rotwein und Weißwein) trinken, verglichen mit 11,4 Prozent Biertrinkern, 5 Prozent Rumtrinkern und 3,7 Prozent Whiskytrinkern.

Wo und wann

Eine spätere Untersuchung (Oktober 1990) hat große Unterschiede beim Weinkonsum, verglichen mit anderen alkoholischen Getränken, herausgearbeitet. Wein wird eher zu Hause getrunken und eher zu Mahlzeiten, wie die Graphik oben zeigt. Dies ist in zweierlei Hinsicht zu interpretieren: Die Verbrauchsrate ist langsamer, und die Wirkung des Alkohols wird verringert, da das Essen den Alkohol absorbiert, bevor er ins Blut geht. Dies bedeutet, daß die Hauptgefahren - Trinken von Kindern, Trinken beim Autofahren und exzessives Trinken das zu Gewalttätigkeiten führt - im Fall von Wein weiter reduziert sind. Dies wurde schon 1979 erkannt, als die Medizinzeitschrift "The Lancet" eine Studie veröffentlichte, die in achtzehn westlichen Ländern die verschiedenen Auswirkungen verschiedener alkoholischer Getränke untersucht hatte und einstimmig die Partei des Weins ergriff.

Herzkrankheiten

Die positive Wirkung mäßigen Weinkonsums auf das Herz wurde erstmals 1904 dokumentiert. Seit dieser Zeit haben dies mehr als dreißig Untersuchungen bei mehr als 200 000 Menschen, manche über einen Zeitraum vorl zwanzig jahren, zweifelsfrei bestätigt. Stark vereinfacht gesagt, neigen Menschen, die Wein trinken, weniger zu Herzattacken als Menschen, die keinen Wein (oder anderen Alkohol) trinken, wie es die Grafik über das Verhältnis von Herztod und Weinkonsum zeigt.

Warum schützt Wein vor Herzkrankheiten?

Warum, fragt man sich, reduziert Weinkonsum Herzkrankheiten? Das kann seit 1970 beantwortet werden, nachdem Tierversuche im Laboratorium, die später durch Untersuchungen bei Menschen bestätigt wurden, vorliegen. Wer hohe Werte von Lipoprotein-Cholesterin (HDL) mit hoher Dichte in seinem Blut hat, ist geschützt vor Erkrankungen der Herzkranzgefäße, im umgekehrten Fall (LDL) ist die Anfälligkeit groß. Inzwischen wurde bewiesen, daß Wein, in kleinen bis mittleren Mengen getrunken, die Menge des HDL-Cholesterins hebt und das Verhältnis von HDL zu LDL entscheidend verbessert.

Leber und andere Verdauungsorgane

wein_und_gesundheit_04

Wenn der Alkohol aus den Verdauungsorganen ins Blut kommt, erreicht er zuerst die Leber, wo er metabolisiert wird. Daher ist die Leber das erste Organ, das unter starkem Alkoholkonsum leidet, anfangs (Fettleber) noch heilbar, doch die Veränderungen schädigen das Zellgewebe, das sich entzündet und stirbt. Leberverhärtung und Schwund führen zu Leberschrumpfung und Zirrhose. Doch nach der begrenzt vorliegenden Forschung entsteht kein Leberschaden bei einem täglichen Konsum von B0 g oder acht Standardgläsern Wein.

Krebs

Es besteht kein Zweifel, daß Gewohnheitstrinker ein erhöhtes Krebsrisiko tragen, obwohl man sich schon Gedanken machen könnte über das relative Verhältnis von Zigaretten- und Alkoholkonsum, da zwischen übermäßigem Trinken und Rauchen eine Verbindung besteht. Auf einer niedrigeren Stufe des Verbrauchs ist die Evidenz unklar. Alkohol per se hat sich nicht als krebserregend erwiesen, der Verdacht richtet sich daher auf Substanzen, die normalerweise in alkoholischen Getränken enthalten sind.

Urethan

Favorit der Neo-Prohibitionisten ist derzeit Urethan, das das United States Centre for Science in Public Interest (CSPD als "starkes Karzinogen" eingestuft hat. Das CSPI hat die Food and Drug Administration gedrängt, die Höchstmenge in alkoholischen Getränken von 125 Einheiten pro Billion (ppb) auf 10-12 ppb zu senken, mit dem Ziel von S ppb. Doch selbst bei den bisherigen Höchstgrenzen enthält ein Sandwich mit Erdnußbutter 30 mal so viel krebserregende Stoffe und ein einziger Pilz hundertmal so viel. Um das Beispiel deutlicher zu machen: Ein 125 ml fassendes Weinglas mit der höchstzulässigen Urethan-menge (der meiste Wein hat viel weniger) ist dreiviertel so krebserregend wie eine Tasse Beinwell-Kräutertee oder eine Scheibe Schinken.

Schwangerschaft und fetales Alkoholsyndrom

Noch populärer ist die Einschüchterungstaktik bei Frauen, die ein Kind erwarten - ein besseres Ziel kann man sich kaum vorstellen. "Ich könnte mir nie verzeihen, mein ungeborenes Kind durch selbstsüchtiges Vergnügen zu schädigen. Solange Sie mir nicht beweisen können, das mit mäßigem Trinken keinerlei Risiko verbunden ist, werde ich während der Schwangerschaft enthaltsam leben." Die Angst vor dem Unbekannten, das unschuldige Opfer, und die Schwierigkeit, ja Unmöglichkeit die negative Wirkung zu beweisen - es fällt nicht schwer, zu erkennen, warum heute so viele Frauen während der Schwangerschaft auf Wein verzichten. Noch weniger sollte man jemanden, der so entschieden hat, kritisieren - es wäre nur zu wünschen, daß die Frauen die Risiken und den derzeitigen Erkenntnisstand verstehen.

Die FAS-Mutter

In einem 1990 zu diesem Thema erschienenen Buch "Foetal Alcohol Syndrome", dessen Autor Dr. Ernest Abel Geburtshelfer und Professoran der Wayne State University ist, wird die typische "FAS-Mutter" (Foetal Alcohol Syndrome) so charakterisiert: Sie konsumiert im Durchschnitt täglich zehn Drinks, kommt aus einer niedrigen sozialen Schicht und hat Umgang mit Männern, die Trinker sind; sie raucht sehr wahrscheinlich und ernährt sich ungenügend, ihr gesamter Gesundheitszustand ist schlecht.

Risikofaktor

Es spielt keine Rolle, daß das Risiko von Alkoholmißbrauch, gemessen pro tausend FAS-Geburten, bei weniger als 0,19 Prozent liegt (die Zahlen sind sehr umstritten). Solche Lebensführung ist einfach nicht akzeptabel, genausowenig wie eine einzige vermeidbare FAS-Geburt. Das Problem besteht darin, das Risiko zwischen geringem und mäßigem Konsum klar zu definieren. Entsprechend stellt der "Sixth Special Report to Congress", (1987) fest, daß Auswirkungen bei niedrigen Dosen vorhanden sein können, aber zu gering sind, um genau gemessen werden zu können.

Was zu tun ist

Wein_und_Gesundheit_01

Zum Schluß komme ich auf die Tatsache zurück, daß französische und italienische Mütter fünfmal so viel Wein trinken wie die durchschnittliche australische Mutter und daß die Zahlen bei fetalen Missbildungen in allen Ländern gleich sind. Ich komme auch auf die Tatsache zurück, daß zahllose australische Mütter während der Schwangerschaft vergnügt Wein ohne schlechte Folgen genossen haben. Ich kann einer werdenden Mutter nur raten, ihren Arzt zu konsultieren und den Rat richtig, zu verstehen. Ist er vernünftig, sollte sie ihm folgen.

Wein besteht zu 80-85 Prozent aus Wasser. Neben diesem Hauptbestandteil ist der Alkohol ein wesentlicher Inhaltsstoff. "Alkohol ist Gefährlich" - diese Aussage hat vor allem hinsichtlich der vielen Suchtkranken nach wie vor seine Berechtigung. Doch nach neuesten Erkenntnissen von Ernährungswissenschaftlern und Medizinern ist der im Wein enthaltene Alkohol nicht grundsätzlich ungesund. lm Gegenteil: Der Alkohol des Weines kann der Gesundheit durchaus förderlich sein.

Dabei spielt allerdings die Mischung mit den anderen Inhaltsstoffen des Weines eine große

Rolle, die in dieser Kompositionin keinem anderen Getränk der Welt vorkommt. So konnte sogar die amerikanische Bundesregierung 1996 in ihren Gesundheitsrichtlinien feststellen, dass der tägliche Konsum einer gewissen Menge Alkohol der Gesundheit förderlich ist. Den gesundheitsförderlichen Auswirkungen des Weinkonsums kamen die Wissenschaftler bei der Untersuchung des berühmten "französischen Paradoxes" auf die Spur.

Einerseits sind die Franzosen mit einem Konsum von nahezu 60 Litern Wein pro Kopf und Jahr die durstigsten Weintrinker der Welt. Die Gerichte ihrer berühmten Küche sind meistens äußerst fetthaltig und von daher reich an schädlichen Cholesterinen. Dennoch haben die Forscher bei den Franzosen vergleichsweise wesentlich weniger Herz-Kreislauf-Erkrankungen festgestellt als bei den in vieler Hinsicht gesundheits-bewussten U5-Amerikanern.

Heute ist einwandfrei bewiesen, dass der Weinkonsum für dieses Paradox verantwortlich ist.

Eine bahnbrechende Untersuchung zum Zusammenhang von Weinkonsum und Herzerkrankungen war die "Kopenhagen-Studie" von 1995. Danach verringert sich bei mäßigem Weinkonsum die Gefahr eines Herzinfarktes gegenüber entschiedenen Abstinenzlern um 60 Prozent, das allgemeine Sterblichkeitsrisiko immerhin noch um 50 Prozent. Und auch die Gefahren von Arteriosklerose und Angina pectorisbis hin zum Schlaganfall werden durch mäßigen Weinkonsum vermindert. Nach allgemeiner Überzeugung vieler Fachleute liegt die ideale Menge für Frauen bei 0,25 Liter, für Männer bei 0,4 Liter Wein täglich. Die genannten Empfehlungen gelten allerdings nicht für schwangere Frauen.

Schließlich es ist ebenfalls einwandfrei erwiesen, dass bereits geringe Mengen Alkohol das Ungeborene schwer

schädigen können. Bei höherer Dosierunq des Alkohols verkehrt sich seine schützende Wirkung jedoch ins Gegenteil. Ab einem Liter Wein pro Tag wird die förderliche Wirkung des Alkohols auf Herz und Kreislauf aufgehoben. Nun treten wiederum andere Gefahren in den Vordergrund.

Abgesehen von den Gefahren einer möglichen Alkoholabhängigkeit wird zunehmend die Leber belastet und bei dauerhaftem Alkoholmissbrauch auch geschädigt. Die Kehrseite des "französischen Paradoxes" zeigt sich folglich auch darin, dass in Frankreich viel mehr Leberdefekte diagnostiziert werden als in den Vereinigten Staaten. Insgesamt hat Wein über eintausend verschiedene Inhaltsstoffe.

Neben Wasser und Athylalkohol sind dies vor allem höhere Alkohole (z.B. Glycerin, Methanol), Säuren, Zucker, Mineralstoffe, Spurenelemente, Aromastoffe und Vitamine. Vor allem die Spurenelemente Eisen, Magnesium und Kalium sowie die Vitamine des Weines tragen zu einer gesunden Ernährung bei. Doch die gesündesten Stoffe im Wein sind ohne Zweifel die "Polyphenole". Dabei handelt es sich um vielfältige chemische Verbindungen, die vor allem in den Traubenstielen, -schalen und -kernen vorkommen.

lhre Zusammensetzung ist je nach Rebsorte und Anbaugebiet sehr unterschiedlich. Die Polyphenole bilden das lmmunsystem der Weinbeeren. Sie sorgen bei einer Verletzung der Beerenhaut für eine schnelle Wundheilung und können Parasiten und Pilze abwehren. Die Hauptbedeutung der Polyphenole liegt in ihrer Wirkung als "Antioxidantien": Sie sind in der Lage, Reaktionen mit Sauerstoff (Oxidation) in den Körperzellen zu verhindern.

Sauerstoff ist zwar lebensnotwendig, kann aber chemisch auch sehr aggressiv sein.

Rostlöcher in einem alten Auto sind schließlich auch nichts anderes als die Folge einer Reaktion des Stahlblechs mit Sauerstoff. In den Körperzellen entstehen durch Oxidationsprozesse die gefürchteten "Freien Radikale", denen von Medizinern eine große Rolle bei der Entstehung von Krebs und Herzerkrankungen zugeschrieben wird. Mit ihrer zerstörerischen Kraft können sie sogar das Erbgut einer Zelle schädigen.

Bis heute sind die Fähigkeiten, Freie Radikale zu neutralisieren, vor allem für vier Polyphenole wissenschaftlich nachgewiesen. Das wirkungsvollste Polyphenol ist ein Stoff mit dem Namen Resveratrol. Neben seiner antioxidativen Wirkung ist er auch in der Lage, den Cholesterinspiegel günstig zu beeinflussen. Am höchsten ist seine Konzentration in Cabernet-Sauvignon- und Spätburgunder-Trauben aus den kühleren Anbaugebieten.

Das Geheimnis des Weins liegt nun darin, dass die Polyphenole durch den Alkohol im Wein bestens konserviert werden.

In Fruchtsäften hingegen werden diese Verbindungen relativ schnell abgebaut. Zudem verbessert der Alkohol die Aufnahmefähigkeit des menschlichen Körpers für die Polyphenole entscheidend. So kamen kalifornische Wissenschaftler zu dem Ergebnis, dass der tägliche Genuss von zwei Gläsern Rotwein die Versorgung mit Antioxidantien um 40 Prozent verbessert.

Die positive Wirkung des Weins

Farbtöne des Weines

Laut Prof. Dr. Jung, Deutsche Weinakademie hat Wein durchaus eine positive Wirkung auf den menschlichen Organismus, vorausgesetzt, dass der Wein mäßig konsumiert wird:


Verdauungsorgane

  • Reflektorische Speichel-, Saft- und Fermentabsonderung
  • Appetitanregung
  • Erhöhung der Magen-Darm-Motorik

Herz-Kreislaauf-System

  • Herabsetzung der Plättchenaggregation
  • Verringerung der Thromboseneignung
  • Förderung der Fibronolyse
  • Ökonomisierung der Herzarbeit
  • Herabsetzung des Sauerstoffbedarfs
  • Erhöhung des “guten”, herzschützenden HDL-Cholesterins
  • Herabsetzung des “schlechten” LDL-Cholesterins
  • Durchblutungsförderung

Atmung

  • Erhöhung von Atemzugvolumen, Blutzirkulation, Perfusion
  • Steigerung der Immunabwehr (bakterizide und viruzide Eigenschaften)

Nervensystem

  • Vorbeugung des altersbedingten Abbaus von Gehirnfunktionen
  • Erhöhung der geistigen Frische
  • Herabsetzung des Alterungsprozesses
  • Erhöhung der geistigen Leistungsfähigkeit
  • Zunahme des intellekturellen Leistungsausstoßes
  • Kreativitäts- / Phantasie-Zunahme
  • Euphorisierung
  • Zunahme der Hirndurchblutung
  • Zunahme der Sauerstoffversorgung

Bewegungsapparat

  • Anstieg der Knochendichte
  • Anregung des Calcium-Stoffwechsels
  • Subjektive Zunahme der Muskelleistung
  • Durchblutungsförderung

Haut

  • Anregung des Stoffwechsels
  • Lokale Entzündungshemmung
  • Förderung der Wundheilung
    adstringierende, blutstillende, bakterienhemmende unt -tötende, wundreinigende, vernarbende Wirkung

Hormonsystem

  • Anregung von Schildrüse, Nebenniere, Bauchspeicheldrüse, Geschlechtsdrüsen
  • Erhöhung der Widerstandskraft (Infekte, Rheuma, Stress)
  • Zunahme der allgemeinen Arbeitskapazität

Ableitende Harnwege / Niere

  • Steigerung des Harnflusses
  • Zunahme der Ausscheidung mit dem Urin
  • Durchblutungsförderung

Immunsystem

  • Erhöhung der Entgifungsfunktion (Toxine, Bakterien, Vieren)
  • Herabsetzung der Lebensfähigkeit von Mikroorganismen (z. B. Coli, Staphylokokken)
  • Erhöhung und Aktivitätssteigerung von Antioxidantien (Anthozyane, Resveratrol, Vitamine)
  • Herabsetzung des Alterungsprozesses

Fazit: Kaum zu glauben, aber (anscheinend) wahr. Die Franzosen sind das beste Beispiel! Dennoch an dieser Stelle einen Hinweis auf den Artikel Alkoholismus… nur bei mäßigen Weinkonsum treteten ALLE :-) diese positiven Effekte auf.