Müller-Thurgau
13. März 2009 von Kornelius NägeleDer Müller-Thurgau wurde durch Professor Hermann Müller aus dem Thurgau gezüchtet, um die Ertragssicherheit zu erhöhen, die dem Riesling fehlte. Bekannt als Kreuzung zwischen Riesling und Silvaner, nach neueren Forschungen jedoch Riesling und Chasselas. Das Blatt ist siebenlappig, die Weintrauben haben eine dünne Schale und sind locker- bis dichtbeerig. Die Reben stellen keine großen Ansprüche an die Lage oder den Boden. Leider ist die Rebe relativ frostanfällig. Im Gegensatz zum Riesling ist es eine früh reifende Rebsorte mit deutlich niedrigerer Säure. Man sollte den Müller-Thurgau nicht zu lange Lagern, da das Alterungspotenzial gering ist. Unter der Bezeichnung Rivaner werden auch geschmeidige, elegante Tischweine produziert. Anbaugebiete finden sich in ganz Europa, Neuseeland, USA, China und Japan.
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