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Wein-Kauf

11. Dezember 2006 von Kornelius Nägele

Weine kann man überall kaufen.

Am besten direkt auf dem Weingut. Am günstigsten im Discounter. Hilflose finden Beratung in Vinotheken. Anspruchsvolle gehen in den Wein-Laden ihres Vertrauens. Unschlüssige kaufen Wein im Supermarkt. Und Experten kaufen im Katalog. Für Early-Adopters gibts die Wein auch im Internet.
Schaut doch selbst, wo Du einkaufst?!

Ich kaufe meistens im Supermarkt, aber es ist der Horror. Ein riesiges, undurchdringliches Sortiment an miesen Weinen zu inakzeptablen Preisen. Steht schon ewig im Regal, es gibt keinerlei Information ausser der Flasche selbst und dem Preis.

Ab und an auch im Discount, wobei man die Standards auch vergessen kann. Haben nur gegenüber dem Supermarkt den Vorteil, dass der miese Wein wenigstens halbwegs billig ist. Sonderaktionen können schon mal einen Knüller parat halten, auf sowas versuchen wir rechtzeitig hinzuweisen.

In Vinotheken oder Weinketten wie z.B. Jaques’ Depot war ich noch nie, aber meist wird man gut beraten und darf die Weine vorher kosten. Wenn man sich nicht auskennt, bekommt man hier mit Sicherheit die beste Orientierung. Keine Angst vor schnöseligen Verkäufern, einfach so tun als ob und direkt auf den eigenen Geschmack vertrauen.

Wein-Läden unterscheide ich von Vinotheken weil es keine Ketten sind, das Angebot ist meist lokal vielfältiger und international geringer. Die Beratung ist auf etwas höherem Niveau, allerdings sind die Ansprüche an den Kunden auch höher. Also vor allem was die Summe auf dem Kassenzettel angeht. Hier wird man gerne mal von oben herab behandelt, wenn man sich nicht direkt als Fachmann outet oder spontan als über Vierzigjähriger eingeschätzt wird.

Einkaufen auf Weingütern macht Spass, allerdings ist das Angebot eng begrenzt. Wer nicht direkt mehr als 50 Flaschen kaufen will, dem sei geraten sich nach Weinfesten auf dem Gut oder in der Region zu erkundigen. Meist finden diese mehrmals im Jahr statt, und bieten eine gute Gelegenheit sich unverbindlich über das Weinsortiment zu informieren. Ausserdem schon eher ein Grund für die (meist) lange Anreise. Wem das alles zuviel ist, der kann auch nach einer Internetseite oder einer Telefonnummer suchen. Die meisten Weingüter bieten günstige Probierpakete mit einem Querschnitt durch das Sortiment.

Wer nicht so gezielt auf ein bestimmtes Weingut aus ist, sondern sein Wein-Depot eher etwas streuen will, dem seien Wein-Kataloge oder Wein-Webshops empfohlen. Sie liefern meist zu günstigen Konditionen und bieten umfassende Informationen über die Weine. Manchmal gibt es obendrauf eine telefonische Beratung zum Nulltarif. Kosten kann man die Weine vor dem Kauf leider nicht, aber wie immer haben Sie 14-tägiges Rückgaberecht nach dem Telemediengesetz.

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2 Notizen

  1. Inge-Brigitte Sagt:

    Hallo,
    ich habe eine Flasche Wein mit einer erhabenen Aufschrift/Bild?! in rot (kein Papieretikett)geschenkt bekommen und möchte über diesen mehr erfahren, bevor ich sie öffne.Ich glaube sie, die Flasche, oder er der Wein heißt “Hex von Dasenstein”.
    Ich kann sie aber hier auf den Seiten nicht finden.
    Wo muß ich nachsehen?
    Danke und viele Grüße Inge-Brigitte

  2. Miriam B. Sagt:

    Wir würden niemals Wein für über 100 Euro kaufen, kein Wein schmeckt so gut ;)

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